Das Refeeding Syndrom – Grund zur Vorsicht

Bei malnutrierten Personen stellt das Refeeding Syndrom eine potentiell lebensbedrohliche Komplikation einer wiederbegonnenen Nährstoffzufuhr dar. Es ist durch Störungen der Elektrolyt- und Flüssigkeitshomöostase sowie durch Vitaminmangelzustände charakterisiert und kann sowohl durch eine orale, enterale und auch parenterale Energiezufuhr verursacht werden.

Anpassungsfähigkeit als Merkmal eines gesunden Mikrobioms

Univ.-Prof. Dr. Alexander Moschen ist Leiter des Christian Doppler Labors für Mukosale Immunologie an der Universitätsklinik für Innere Medizin 1 in Innsbruck. Die Beschäftigung mit seinem ursprünglichen Forschungsgebiet, die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, hat ihn immer mehr an Fragen in Zusammenhang mit den Mikrobiota herangeführt. Für das Journal für Ernährungsmedizin sprach er mit Karin Gruber.

Ernährungstherapie bei Wundgeschehen und Diabetes

Die Prävalenz der Wundentstehung im Krankenhaus ist hoch. Neben den Hauptrisikofaktoren Immobilität und Inkontinenz sind Mangelernährung sowie Diabetes mellitus als ernste Risikofaktoren zu betrachten. Eine adäquate Energie-, Protein- und Nährstoffzufuhr sowie ein gut geführtes Blutzuckermanagement tragen wesentlich zu einer optimierten Wundheilung bei.

WHO: Richtlinie für die Aufnahme an freiem Zucker

Die gesundheitlichen Effekte einer hohen Zuckerzufuhr stehen schon seit Jahren im Fokus der Wissenschaft. Im Jahr 2015 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine neue Richtlinie für die empfohlene Aufnahme von Zucker veröffentlicht, um einer ungesunden Gewichtszunahme und Zahnkaries entgegenzuwirken und Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Kaffee auch nach Herzinfarkt

Kaffee ist eines der beliebtesten und am häufigsten konsumierten Getränke weltweit. Es gibt Hinweise dafür, dass Kaffee (vor allem Filterkaffee) vor kardiovaskulären Erkrankungen und ischämischen Herzerkrankungen schützen und die Gesamtmortalität senken kann. Es gibt aber nur limitierte Daten über die Assoziation zwischen dem Kaffeekonsum und dem Mortalitätsrisiko bei Patientenkollektiven nach Herzinfarkten.

Präbiotika – Grundlagen, Therapie, Prävention

Die Bedeutung von Pro- und Präbiotika in der Ernährung ist in den letzten Jahren verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Nach den Probiotika in der Ausgabe 2/2017 behandelt dieser Beitrag nun Eigenschaften, Wirkungen und Besonderheiten von Präbiotiaka.

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Kurz notiert

Bariatrische Operationen haben offenbar auch einen „verjüngenden“ Effekt auf Körperzellen, indem sie sich positiv auf die Länge von Telomeren auswirken. Das haben Forscher der MedUni Innsbruck herausgefunden (FWF).

Ärzteverbände und Fachgesellschaften in Deutschland fordern von der Politik konkrete und wirksame Maßnahmen, um die Adipositas- und Diabetesepidemie zu stoppen (www.aerzte-gegen-fehlernaehrung.de).

Link-Tipps

Portal der Österreichischen Gesellschaft für Kinder und Jugendheilkunde (ÖGKJ)
www.paediatrie.at

Integrative Behandlung von Angst, Burnout, Depression und Essstörung
www.origo-gesundheitszentren.at

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