20 Jahre jem – Ein Rückblick

Wenn wir zurückblicken und uns ansehen, welche ernährungsmedizinisch relevanten Themen uns die letzten 20 Jahre begleitet haben, gibt es solche, die von Anfang an Thema waren und bei denen es immer wieder neue Erkenntnisse gibt. Und es gibt solche, die erst in den letzten Jahren interessant wurden und an Bedeutung gewonnen haben.

Gesunde Ernährung: Empfehlungen, Richtlinien und Beurteilungskriterien

Ernährungspyramiden, Ernährungskreise und Gesunde Teller helfen dabei, Empfehlungen einfach und für jedermann verständlich darzustellen. In vielen Fällen fehlt allerdings der wissenschaftliche Hintergrund. Der Teller scheint die derzeit verständlichste Form einer Guideline für gesunde Ernährung zu sein.

Ernährung bei CED – Was gibt es Neues?

Während der Remission halten viele Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) eine Eliminationsdiät. Weggelassen oder reduziert werden meist Milchprodukte, Gemüse und Obst. Ebenfalls aktuell unter Betroffenen werden vermehrt kohlenhydratmodifizierte und kohlenhydratarme Diäten. Die Evidenz führt aber zu anderen Empfehlungen.

Das Refeeding Syndrom – Grund zur Vorsicht

Bei malnutrierten Personen stellt das Refeeding Syndrom eine potentiell lebensbedrohliche Komplikation einer wiederbegonnenen Nährstoffzufuhr dar. Es ist durch Störungen der Elektrolyt- und Flüssigkeitshomöostase sowie durch Vitaminmangelzustände charakterisiert und kann sowohl durch eine orale, enterale und auch parenterale Energiezufuhr verursacht werden.

Anpassungsfähigkeit als Merkmal eines gesunden Mikrobioms

Univ.-Prof. Dr. Alexander Moschen ist Leiter des Christian Doppler Labors für Mukosale Immunologie an der Universitätsklinik für Innere Medizin 1 in Innsbruck. Die Beschäftigung mit seinem ursprünglichen Forschungsgebiet, die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, hat ihn immer mehr an Fragen in Zusammenhang mit den Mikrobiota herangeführt. Für das Journal für Ernährungsmedizin sprach er mit Karin Gruber.

Ernährungstherapie bei Wundgeschehen und Diabetes

Die Prävalenz der Wundentstehung im Krankenhaus ist hoch. Neben den Hauptrisikofaktoren Immobilität und Inkontinenz sind Mangelernährung sowie Diabetes mellitus als ernste Risikofaktoren zu betrachten. Eine adäquate Energie-, Protein- und Nährstoffzufuhr sowie ein gut geführtes Blutzuckermanagement tragen wesentlich zu einer optimierten Wundheilung bei.

WHO: Richtlinie für die Aufnahme an freiem Zucker

Die gesundheitlichen Effekte einer hohen Zuckerzufuhr stehen schon seit Jahren im Fokus der Wissenschaft. Im Jahr 2015 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine neue Richtlinie für die empfohlene Aufnahme von Zucker veröffentlicht, um einer ungesunden Gewichtszunahme und Zahnkaries entgegenzuwirken und Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Kaffee auch nach Herzinfarkt

Kaffee ist eines der beliebtesten und am häufigsten konsumierten Getränke weltweit. Es gibt Hinweise dafür, dass Kaffee (vor allem Filterkaffee) vor kardiovaskulären Erkrankungen und ischämischen Herzerkrankungen schützen und die Gesamtmortalität senken kann. Es gibt aber nur limitierte Daten über die Assoziation zwischen dem Kaffeekonsum und dem Mortalitätsrisiko bei Patientenkollektiven nach Herzinfarkten.

Präbiotika – Grundlagen, Therapie, Prävention

Die Bedeutung von Pro- und Präbiotika in der Ernährung ist in den letzten Jahren verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Nach den Probiotika in der Ausgabe 2/2017 behandelt dieser Beitrag nun Eigenschaften, Wirkungen und Besonderheiten von Präbiotiaka.

Erfolg für Präventionsstudie EDDY-young

Adipositas ist eines der großen Gesundheitsprobleme der Zeit, Prävention heißt das Gebot der Stunde. Ein Modell liefert die standardisierte und evaluierte Präventionsstudie EDDY-young. Zwischenergebnisse belegen die Wirksamkeit von Ernährungs- und Bewegungsinterventionen in Bezug auf Ernährungswissen und -verhalten, Body-Mass-Index sowie körperliche Leistungsfähigkeit.

Einen Prozess in Gang setzen

Ärztekammerpräsident a.o. Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres im Gespräch.

Endspurt für SALTO – ein Zwischenresümee der Adipositas-Präventionsinitiative im Setting Kindergarten

SALTO, eine theoriegeleitete Initiative zur Prävention von Adipositas im Kindesalter, wird seit zwei Jahren im Bundesland Salzburg umgesetzt. Hintergrund ist die bereits hohe Prävalenz von Übergewicht und Adipositas im Vorschulalter und das damit assoziierte Risiko für Folgeerkrankungen am späteren Lebensweg. SALTO arbeitet ressourcenorientiert und fokussiert insbesondere auf die Lebenswelten Kindergarten und Familie.

Calciumempfehlungen für Kinder – zu hoch angesetzt?

Neue Studien zeigen keine Evidenz für die Höhe der gängigen Empfehlungen für die Calciumzufuhr bei Jugendlichen. Offenbar reicht die in Mitteleuropa übliche – unter den Empfehlungen liegende – Calciumzufuhr bei Kindern und Jugendlichen aus.

Probiotika – Grundlagen, Therapie, Prävention

Die Bedeutung von Pro- und Präbiotika in der Ernährung ist in den letzten Jahren verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Zahlreiche wissenschaftliche Studien sowie positive Erfahrungen von Anwendern haben die beiden biofunktionellen Produktkategorien in ein neues Licht gesetzt. Aus diesem Anlass werden deren Besonderheiten sowie präventiven und therapeutischen Effekte einer näheren Betrachtung unterzogen.

Palmöl – ein Pflanzenfett, das für Diskussionen sorgt

Schätzungen zufolge enthält jedes zweite Produkt im Supermarkt Palmfett und sorgt damit für heftige Diskussionen. Der Hauptvorwurf betrifft vor allem Umweltfolgen durch den Anbau. Tatsächlich ist Palmöl in ökologischer Hinsicht besser als sein Ruf in der westlichen Welt. Auch ernährungsphysiologisch betrachtet schneidet es in sinnvollen Einsatzbereichen besser ab als die meisten Alternativen. Der weltweit steigende Bedarf erfordert aber Maßnahmen, um die Ökobilanz von Palmfett zu verbessern. Dabei müssen vom Produzenten bis zum Konsumenten alle ...

Kinder, Jugendliche, Süßigkeiten & Übergewicht

Adipositas im Kindes- und Jugendalter ist ein zunehmendes und dramatisches Gesundheitsproblem und erhöht das Risiko für Adipositas und Folgeerkrankungen im Erwachsenenalter. Die Entstehung von Adipositas wird vor allem durch den Lebensstil, durch Ernährung und Bewegung beeinflusst.

Modifikation des Ernährungsverhaltens

Untersuchungen ergaben, dass jeder Mensch in etwa 240-mal am Tag eine ernährungsbezogene Entscheidung trifft. Dabei wird unser Ernährungsverhalten von vielen Faktoren beeinflusst - einer dieser Faktoren ist der Lebensmittelhandel, der die Konsumenten lenkt und mit seiner übergroßen Produktvielfalt maßgeblich auf deren Kaufentscheidungen Einfluss nimmt. Von Diätologinnen und Diätologen durchgeführte Einkaufstrainings sind ein effektives Mittel, um das Ernährungswissen und das "bewusste" Einkaufen der Bevölkerung zu fördern und somit einen ...

Ernährung & Medikamente – eine komplizierte Beziehung

Die Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Ernährungsfaktoren stellen eine komplexe Thematik von erheblicher praktischer Bedeutung dar. Diese Problematik kann aus vielen unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachtet werden. Im vorliegenden Beitrag wurde versucht, einen Überblick über einige dieser Gesichtspunkte zu geben.

Ernährungstherapie in der Onkologie

Ernährungstherapeuten im Bereich Onkologie werden mit einem inhomogenen Patientenkollektiv konfrontiert. Besonders viel Einfühlungsvermögen ist gefragt. Wenn sich der Betroffene in der Beratungssituation wohl fühlt, teilt er seine Bedürfnisse mit. Je mehr Informationen weitergegeben werden, umso besser kann der Patient unterstützt werden.

Altern, Polyneuropathie & Vitalstoffe

Beim 1. Fachtag Vitalstoffe, der am 20. Jänner in Wien stattfand, standen der ältere Mensch und Patienten mit Polyneuropathie im Blickpunkt.

News 1 bis 20 von 118

Aktuelle Ausgabe

Erscheinungsweise: 4 x im Jahr

Jahresabonnement Inland: € 36 inkl. Versand

Jahresabonnement Ausland: € 45 inkl. Versand

Abonnement bestellen

Kurz notiert

Kürzlich haben Wiener Forscher herausgefunden, dass auch im Kern der Zellen ein reger Fettstoffwechsel stattfindet – die Frage ist, welche Rolle dieser im Gesamtorganismus spielt. (MedUni Wien)

Der Fischverzehr und -verbrauch in Europa geht zu einem beträchtlichen Teil auf Kosten der essenziellen Nahrungs-, Protein- und Einkommensquelle „Fisch“ für Entwicklungsländer. (World Wildlife Fund)

Link-Tipps

Portal der Österreichischen Gesellschaft für Kinder und Jugendheilkunde (ÖGKJ)
www.paediatrie.at

Integrative Behandlung von Angst, Burnout, Depression und Essstörung
www.origo-gesundheitszentren.at

Buch-Tipps

Partnerlinks

  • Verlagshaus der Ärzte
  • Österreichische Ärztezeitung
  • Medizin populär
  • Sport- und Präventivmedizin
  • Arztedressen