Effekte von Stevia auf den H2-Atemtest und den Gastrointestinaltrakt

Seit Ende 2011 ist die Verwendung von extrahierten Steviolglykosiden als Lebensmittelzusatzstoff in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union erlaubt. Dies wurde am 11. November in der Verordnung (EU) Nr. 1131/2011 beschlossen (vgl. Verordnung (EU) Nr. 1131/2011).

Probiotika in der Gastroenterologie: Gesicherte und nicht gesicherte Evidenz

Dem Darm-Mikrobiom kommt eine immer größere Rolle bei der Entstehung und Prävention zahlreicher funktioneller und infektiöser Erkrankungen zu. Anti-, Pro- und Präbiotika können sich gegenseitig beeinflussen und stellen, gemeinsam mit der Nahrungsaufnahme, einen bedeutenden Einflussfaktor hinsichtlich der Zusammensetzung des Mikrobioms und der damit verbundenen Darmgesundheit dar.

Lebensmittelskandale – mehr Fama als Faktum

Risikowahrnehmung in der Bevölkerung: Lebensmittel sind heute so sicher wie noch nie, trotzdem vergeht kaum ein Jahr ohne „Lebensmittelskandal“. Dabei deckt sich die Wahrnehmung und Einschätzung von Risiken durch die Öffentlichkeit häufig nicht mit der tatsächlichen Gefährdung. Aufgabe der Kommunikation von Risiken und Gefahren muss es künftig sein, die Risikowahrnehmung in der Bevölkerung verstärkt zu berücksichtigen, um einerseits Bewusstsein für wirkliche Risiken zu schaffen und andererseits Ängste vor vermeintlichen Gefährdungen abzubauen.

Sicherheit von Aspartam bestätigt

In der vollständigen Risikobewertung von Aspartam kommt die EU-Lebensmittelbehörde EFSA zu dem Schluss, dass der Süßstoff und seine Abbauprodukte in den derzeitigen Expositionsmengen als sicher anzusehen sind. Die empfohlene Tageshöchstdosis bleibt somit bei 40mg pro Kilo Körpergewicht. Bei Phenylketonurie gilt natürlich nach wie vor die Verzehrwarnung.

Ballaststoffe: Empfehlungen und Aufnahme

Könnte ruhig mehr sein: Es gibt Hinweise, dass eine adäquate Ballaststoffaufnahme zahlreichen Krankheiten und Funktionsstörungen entgegenwirken kann. So zeigte sich beispielsweise, dass eine hohe Ballaststoffzufuhr präventive Wirkung in Bezug auf das Risiko für Adipositas, Hypertonie, koronare Herzerkrankungen, Dyslipoproteinämie und maligne Tumore im Kolorektum hat [3].

Lebensmittelsensorik im Kindesalter

Besteht eine Korrelation zwischen dem Körpergewicht und einer Süßpräferenz am Beispiel Erdbeerjoghurt bei Volksschulkindern?

Digitale Medien in der Ernährungskommunikation

In Kombination mit professioneller Beratung können ausgewählte digitale Medien die Ernährungskommunikation unterstützen.

Soja und Nachhaltigkeit

Es ist zunehmend anerkannt, dass die Ernährung nicht nur nach gesundheitlichen Kriterien, sondern auch nach Kriterien der Nachhaltigkeit zu bewerten ist (Lang et al., 2009; LV, 2009; LNV, 2009; Macdiarmid et al., 2011; Health Council of the Netherlands, 2011). Noch nie hatte das menschliche Handeln derart weitreichende Auswirkungen auf die Erde wie heute. Dabei fällt die Produktion von Lebensmitteln im Hinblick auf den Verbrauch natürlicher Ressourcen neben der Versorgung mit Wasser, Obdach und Energie besonders ins Gewicht (Vellinga und Herb, ...

Energiequelle für Gehirn und Körper: Kohlenhydrate im Überblick

Die Kost unserer Vorfahren bestand Großteils aus kohlenhydratreichen Lebensmitteln, da diese verhältnismäßig einfach und billig zu produzieren und gut lagerbar waren bzw. sind. Heute stehen Kohlenhydrate mit im Zentrum der Forschung rund um die Ursachen von Übergewicht und zivilisationsbedingten Krankheiten wie Diabetes mellitus. Können wir von einer kohlenhydratarmen Kost wirklich profitieren, oder ist die Formel 50% Kohlenhydrate vorwiegend aus Obst, Gemüse und Getreideprodukten zu einfach, um als Weg zu besserer Gesundheit akzeptiert zu ...

DGEM: Terminologie in der Klinischen Ernährung

Bisher war die Nomenklatur in der klinischen Ernährung sehr uneinheitlich, was häufig zu Verwirrung und Unklarheiten in wissenschaftlichen Diskussionen geführt hat. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) hat nun eine einheitliche Nomenklatur mit den wichtigsten Definitionen zusammengestellt. Hauptziel ist es, die Patientenversorgung bedarfsgerecht zu gliedern und damit hinsichtlich der Effizienz zu verbessern. Zusätzlich wurden englische Be¬griffe als Empfehlung für eine weltweite Nomenklatur definiert. Die Definitionen wurden ...

Adipositasprävention: Letzte Chance Big Brother?

In der Adipositasprävention sind derzeit Rückschläge auf (fast) der ganzen Linie zu verzeichnen. Neue Ansätze sind notwendig, die Politik wird mehr integrative Kraft entwickeln müssen. Dabei wird eine Grundsatzdebatte über individuelle Freiheit und Restriktionen nicht ausbleiben. Indes könnte Unterstützung von anderen Entwicklungen kommen, etwa der Nachhaltigkeit in Ernährungsfragen.

Das rätselhafte Verhalten des Homo sapiens bei der Nahrungsbeschaffung

Zwei Symposien haben sich im Frühjahr in Wien mit dem höchst widersprüchlichen Verhalten in Zusammenhang mit Ernährung beschäftigt. Das forum.ernährung heute (fe.h) wählte am 5. Juni das Motto „Markt. Wert. Wahrnehmung. Was ist Essen wert?“, das Österreichische Akademische Institut für Ernährungsmedizin (ÖAIE) am 14. Juni den Titel „Was essen wir wirklich?“. In der Folge sind einige Aspekte herausgegriffen, einzelne Themen werden in den nächsten Ausgaben des Journals für Ernährungsmedizin detaillierter behandelt.

Zwischen Körperkult und Trostessen

Die Doyenne der Motivforschung in Österreich, Dr. Helene Karmasin, hat mit einem vielbeachteten Impulsstatement am ÖAIE-Symposium „Was essen wir wirklich?“ teilgenommen und im Anschluss daran zu einigen der schwierigsten Punkte der aktuellen Ernährungsproblematik in den industrialisierten Ländern Stellung genommen.

Fette in der Humanernährung: Zwischen essentiellem Nährstoff und Dickmacher

Fette liefern nicht nur essentielle Nährstoffe, das Verhältnis der einzelnen Fettsäuren zueinander spielt auch eine wichtige Rolle in der Prävention einiger ernährungsassoziierter Krankheiten. Als die effektivsten Kalorienlieferanten sind Fette aber auch an der Entstehung von Übergewicht und Adipositas beteiligt, was aus gegebenem Anlass stark in den Vordergrund gerückt ist. Grund genug für einen Refresher & Up-to-date in Sachen Nahrungsfette.

Eine kritische Replik

Ratten-Studie: "Genetisch veränderter Mais und Roundup erhöhen Sterblichkeit". Mehr als 37 staatliche Behörden und Wissenschaftsvereinigungen kamen nach eingehender Überprüfungen und Auswertung der wenigen in der Séralini-Studie (1) verfügbaren Daten zum Schluss, dass diese Studie in der vorliegenden Form wissenschaftlichen Kriterien nicht entspricht und die Ergebnisse nicht für eine Risikoneubewertung von gentechnisch verändertem Mais (gv-Mais NK603) und Glyphosat (Roundup) herangezogen werden können (2).

Obstipationsdominantes Reizdarmsyndrom

Neue motilitätssteigernde Medikamente. Beim obstipationsdominanten Reizdarmsyndrom kann wie bei der chronischen Obstipation trotz Ernährungstherapie und anderer Maßnahmen wie Laxantien weiterer Handlungsbedarf bestehen. Nachdem Cisaprid und Tegaserod wegen kardialer Nebenwirkungen vom Markt genommen worden waren, bestand bezüglich motilitätssteigernder Medikamente ein langjähriges Therapievakuum. Diese Lücke kann jetzt von neuen Substanzen geschlossen werden.

Alles pro für Proteine?

Eiweiß in der Humanernährung. Nutritive Proteine verfügen über ein positives Image. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig und teilweise indirekter Natur. So wird der Konsum tierischer Lebensmittel, allen voran Fleisch, nach wie vor als Zeichen des Wohlstands betrachtet. Eine fleisch- und somit proteinreiche Kost ist bei festlichen Anlässen in der westlichen Welt kaum wegzudenken. Auch in sog. Schwellenländern steigt die Zufuhr tierischer Lebensmittel mit dem Einkommen. Ernährungstrends wie Low-Carb-Diäten zielen auf eine Senkung der ...

Salzreduktion: Möglichkeiten und Grenzen

Die in der westlichen Welt aus gesundheitlichen Gründen angestrebte Reduktion der Kochsalzmenge vor allem in verarbeiteten Lebensmitteln stellt die Lebensmittelindustrie vor große Herausforderungen, da Kochsalz nicht nur aus sensorischen Gründen zugesetzt wird, sondern wegen verschiedener lebensmitteltechnologischer und mikrobiologischer Gründe einen schwer ersetzbaren Lebensmittelbestandteil darstellt.

Fit für die Zukunft

Der Verband der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ) hat seit 2012 einen neuen Vorstand mit Mag. Ursula Umfahrer-Pirker als 1. Vorsitzenden. Ein Gespräch über Ziele, Pläne und Visionen für die kommenden Jahre und über die Funktionsperiode hinaus.

News 81 bis 100 von 121

Aktuelle Ausgabe

Erscheinungsweise: 4 x im Jahr

Jahresabonnement Inland: € 36 inkl. Versand

Jahresabonnement Ausland: € 45 inkl. Versand

Abonnement bestellen

Kurz notiert

Mit Unterstützung der Österreichischen Adipositas Gesellschaft hat die Initiative SIPCAN eine aktuelle Übersicht über die Angebote einer Adipositas-Therapie für Erwachsene und für Kinder & Jugendliche zusammengestellt:

www.sipcan.at

Link-Tipps

Portal der Österreichischen Gesellschaft für Kinder und Jugendheilkunde (ÖGKJ)
www.paediatrie.at

Integrative Behandlung von Angst, Burnout, Depression und Essstörung
www.origo-gesundheitszentren.at

Buch-Tipps

Partnerlinks

  • Verlagshaus der Ärzte
  • Österreichische Ärztezeitung
  • Medizin populär
  • Sport- und Präventivmedizin
  • Arztedressen