Wissenschaft vs. Fake News: Vom Umgang mit Risiken und deren Wahrnehmung

Man kann davon ausgehen, dass die negativen Auswirkungen von Fehlinformationen auf die öffentliche Gesundheit unterschätzt werden. Die Kommunkation von Risiken muss die Risikomündigkeit des Einzelnen erhöhen, damit diese auch richtig bewertet und wahrgenommen werden. Dazu ist die zielgruppenspezifische Aufbereitung evidenzbasierter Informationen und deren adäquate Verbreitung erforderlich.

Endokrine Disruptoren: Umweltsubstanzen mit Hormonwirkung

Die möglichen schädigenden Wirkungen von endokrinen Disruptoren auf Entwicklung, Reproduktion, Wachstum und Stoffwechsel stellen ein potentielles Gesundheitsproblem dar.

Verborgener Hunger

Ein ernährungsbedingte unzureichende Versorgung mit Mikronährstoffen, auch als Hidden Hunger oder Verborgener Hunger bezeichnet, betrifft bei weitem nicht nur arme Länder. In zunehmendem Ausmaß ist das Problem auch in industrialisierten Ländern präsent, vor allem bei Kindern und alten Menschen. Univ.-Prof. Dr. Hans Konrad Biesalski von der Universität Hohenheim (D) setzt sich seit Jahren mit der Problematik auseinander.

Viel trinken? Meist nicht gesund

Wasser ist schlicht und einfach lebensnotwendig und bekanntlich auch gut gegen Durst. Aber ist Wasser wirklich so ein Allheilmittel, als das es neuerdings vielfach angepriesen wird? Ist die Wasserflasche wirklich ein unverzichtbarer ständiger Begleiter? Heißt das neue Volksleiden Dehydratation? Und muss man wirklich „trinken lernen“? Viermal nein. Ein Beitrag nach Vorträgen von Univ.-Prof. Dr. Wilfred Druml von der Universitätsklinik für Innere Medizin I der Meduni Wien.

Welternährung ohne Weltvernichtung

Was wir essen, ist nicht nur für unsere Gesundheit wesentlich, sondern hat auch enorme Auswirkungen auf den ganzen Globus. Die EAT-Lancet-Kommission hat in einer groß angelegten Recherche versucht, beides auf einen Nenner zu bringen – die bekannten Grundsätze einer gesunden Ernährung und die ebenso bekannten Daten und Fakten zu den globalen Umweltproblemen.

Screening & Register für Familiäre Hypercholesterinämie

Nach wie vor ist die Familiäre Hypercholesterinämie auch hierzulande unterdiagnostiziert und untertherapiert. Ein multidisziplinäres Projekt der Österreichischen Atherosklerosegesellschaft in Zusammenarbeit mit relevanten Fachgesellschaften und der österreichischen Patientenorganisation FHchol Austria soll nun Abhilfe schaffen.

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jem

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Terminhinweis

ÖIAE-Symposium: Mikronährstoffe

17. Jänner 2020, Wien

Mehr Infos unter: www.oeaie.org

Link-Tipps

Neuer Masterlehrgang in Innsbruck: Ernährungskommunikation
Info & Kontakt: www.fhg-tirol.ac.at

Portal der Österreichischen Gesellschaft für Kinder und Jugendheilkunde (ÖGKJ)
www.paediatrie.at

Integrative Behandlung von Angst, Burnout, Depression und Essstörung
www.origo-gesundheitszentren.at

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