Viel trinken? Meist nicht gesund

Wasser ist schlicht und einfach lebensnotwendig und bekanntlich auch gut gegen Durst. Aber ist Wasser wirklich so ein Allheilmittel, als das es neuerdings vielfach angepriesen wird? Ist die Wasserflasche wirklich ein unverzichtbarer ständiger Begleiter? Heißt das neue Volksleiden Dehydratation? Und muss man wirklich „trinken lernen“? Viermal nein. Ein Beitrag nach Vorträgen von Univ.-Prof. Dr. Wilfred Druml von der Universitätsklinik für Innere Medizin I der Meduni Wien.

Welternährung ohne Weltvernichtung

Was wir essen, ist nicht nur für unsere Gesundheit wesentlich, sondern hat auch enorme Auswirkungen auf den ganzen Globus. Die EAT-Lancet-Kommission hat in einer groß angelegten Recherche versucht, beides auf einen Nenner zu bringen – die bekannten Grundsätze einer gesunden Ernährung und die ebenso bekannten Daten und Fakten zu den globalen Umweltproblemen.

Screening & Register für Familiäre Hypercholesterinämie

Nach wie vor ist die Familiäre Hypercholesterinämie auch hierzulande unterdiagnostiziert und untertherapiert. Ein multidisziplinäres Projekt der Österreichischen Atherosklerosegesellschaft in Zusammenarbeit mit relevanten Fachgesellschaften und der österreichischen Patientenorganisation FHchol Austria soll nun Abhilfe schaffen.

Mikrobiota, Darmbarriere & Nahrungsmittelallergie

Nahrungsmittelallergien nehmen weltweit zu, was auf eine Reihe recht unterschiedlicher Risikofaktoren zurückgeführt wird. Eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung von Nahrungsmittelallergien spielen die Zusammensetzung des Mikrobioms und die Funktionsfähigkeit der intestinalen Barriere. Präventive Ansätze müssen letztlich auf eine ausgewogene Immunantwort auf Antigene abzielen.

Histamin-Intoleranz: Ein Zeichen der Zeit

Die schwer fassbaren Unverträglichkeitsreaktionen gegenüber Histamin und andere biogene Amine werden unter anderem von modernen Produktionsbedingungen und Ernährungsgewohnheiten beeinflusst, die einen Anstieg des Histamin-Gehalts mit sich bringen. Mit Auswirkungen auf die Mortalität sind Lebensmittel-Intoleranzen generell eine Herausforderung für Diagnostik und Therapie, die es erst zu bewältigen gilt.

Neue Verfahren in der Pflanzenzüchtung

Während bei der klassischen Mutagenese mit Hilfe von Röntgen-, UV-, Gamma-Strahlen oder Chemikalien zufällige Mutationen erzeugt werden, ermöglicht es die zielgerichtete Mutagenese, Mutationen an definierten Stellen im Genom zu erzeugen. Durch einfach anzuwendende Verfahren wie der Genschere CRISPR-Cas und die rasche Umsetzung von Züchtungserfolgen gewinnt die zielgerichtete Mutagenese zunehmend an Bedeutung.

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jem

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