Viel trinken? Meist nicht gesund

Wasser ist schlicht und einfach lebensnotwendig und bekanntlich auch gut gegen Durst. Aber ist Wasser wirklich so ein Allheilmittel, als das es neuerdings vielfach angepriesen wird? Ist die Wasserflasche wirklich ein unverzichtbarer ständiger Begleiter? Heißt das neue Volksleiden Dehydratation? Und muss man wirklich „trinken lernen“? Viermal nein. Ein Beitrag nach Vorträgen von Univ.-Prof. Dr. Wilfred Druml von der Universitätsklinik für Innere Medizin I der Meduni Wien.

Screening & Register für Familiäre Hypercholesterinämie

Nach wie vor ist die Familiäre Hypercholesterinämie auch hierzulande unterdiagnostiziert und untertherapiert. Ein multidisziplinäres Projekt der Österreichischen Atherosklerosegesellschaft in Zusammenarbeit mit relevanten Fachgesellschaften und der österreichischen Patientenorganisation FHchol Austria soll nun Abhilfe schaffen.

Neue Verfahren in der Pflanzenzüchtung

Während bei der klassischen Mutagenese mit Hilfe von Röntgen-, UV-, Gamma-Strahlen oder Chemikalien zufällige Mutationen erzeugt werden, ermöglicht es die zielgerichtete Mutagenese, Mutationen an definierten Stellen im Genom zu erzeugen. Durch einfach anzuwendende Verfahren wie der Genschere CRISPR-Cas und die rasche Umsetzung von Züchtungserfolgen gewinnt die zielgerichtete Mutagenese zunehmend an Bedeutung.

Ernährung bei CED – Was gibt es Neues?

Während der Remission halten viele Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) eine Eliminationsdiät. Weggelassen oder reduziert werden meist Milchprodukte, Gemüse und Obst. Ebenfalls aktuell unter Betroffenen werden vermehrt kohlenhydratmodifizierte und kohlenhydratarme Diäten. Die Evidenz führt aber zu anderen Empfehlungen.

Das Refeeding Syndrom – Grund zur Vorsicht

Bei malnutrierten Personen stellt das Refeeding Syndrom eine potentiell lebensbedrohliche Komplikation einer wiederbegonnenen Nährstoffzufuhr dar. Es ist durch Störungen der Elektrolyt- und Flüssigkeitshomöostase sowie durch Vitaminmangelzustände charakterisiert und kann sowohl durch eine orale, enterale und auch parenterale Energiezufuhr verursacht werden.

Ernährungstherapie bei Wundgeschehen und Diabetes

Die Prävalenz der Wundentstehung im Krankenhaus ist hoch. Neben den Hauptrisikofaktoren Immobilität und Inkontinenz sind Mangelernährung sowie Diabetes mellitus als ernste Risikofaktoren zu betrachten. Eine adäquate Energie-, Protein- und Nährstoffzufuhr sowie ein gut geführtes Blutzuckermanagement tragen wesentlich zu einer optimierten Wundheilung bei.

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jem

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